Die SPD arbeitet verbissen an ihrem ‘Projekt 18’
Das Statistische Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein hat dankenswerterweise eine wunderbare Webseite ins Internet gestellt, auf der man sich das Europawahldebakel im Detail zu Gemüte führen kann. Man kann bis in die Daten der einzelnen Wahllokale abtauchen.
Die beiden Grafiken zeigen das Ergebnis der Europawahl vom 07.06.2009 (vorl. Endergebnis 19:28) in Hamburg St. Georg im Vergleich zur Europawahl vom 13.06.2004. Es gab 6.749 Wahlberechtigte von denen bei einer miesen Wahlbeteiligung von 28,2% nur 1.890 gültige Stimmen abgegeben wurden (Ungültige Stimmen: 11).
Dass Die Linke (11,4%) und die Piraten (3,2%) mit zusammen 14,6% immerhin 275 Menschen in St. Georg aktivieren konnten (2004: 99), das sollten sich die etablierten Parteien vielleicht doch einmal zu Gemüte führen. Bei der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Großwetterlage ist das Protestpotenzial bei weitem noch nicht ausgeschöpft (Hamburg: Die Linke, 29.174, 6,7 % / Piraten, 5.082, 1,2 %)
Mehr Daten hier: Hamburg Europawahl 2009
Copyright/Quelle: Das Statistische Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein – Anstalt des öffentlichen Rechts – (Statistikamt Nord)
Links und Lesezeichen
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- Don Dahlmann hat Bauchschmerzen: Es ist absurd geworden, die politischen Strukturen sind verkrustet und die Leute, die da meinen, mich vertreten zu können, sind meilenweit von mir entfernt. Politik ist ein Theater, wir sind das Klatschvieh. Das kleinere Übel
- Chris auf F!xmbr nimmt sich die einzelnen Parteien vor. Der Erfolg (der Piratenpartei) zeigt, dass gerade im Bereich Bürgerrechte und Datenschutz, die Menschen sich nicht mehr von den etablierten Parteien vertreten fühlen. Nach den Europawahlen