(Behindertengerecht) Ein großer Blick auf die Barrierefreiheit in Hamburg am Beispiel einer der großen neueren Touristenattraktionen von Hamburg, dem Dockland an der Elbe mit der fantastischen Aussichtsplattform; leider nicht für Behinderte. Geradezu zynisch selbst entlarvend ist die Tatsache, dass der Elbblick vom Dach für die 'Öffentlichkeit' vertraglich fest geschrieben worden ist. Gehbehinderte, Kinderwagenführer und Rollstuhlfahrer werden mit großer Selbstverständlichkeit ausgeschlossen. Dieser Blick auf die Architekturperlen, mit denen sich die Hansestadt Hamburg gerne schmückt, ist lesenswert und sollte jedem Bürger zu denken geben. Solche strategischen, Menschen verachtenden, Fehler sollte man im Auge behalten! Fazit: “Die Architekten von Bothe Richter Teherani haben in Allianz mit Hamburgs Senat und Bürgerschaft ein aus Beton und Stahl geschaffenes Zeichen der Ausgrenzung vollbracht. Sie schaden dem Image Hamburgs, indem sie Barrieren schaffen, die vermeidbar gewesen wären.”
- Nachtrag wegen der hübschen Diskussion in den Kommentaren bei stefan-niggemeier.de über das halbromantische Foto eines Rollstuhlfahrers vor dem neuen „Dockland”-Gebäude