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Die Frage der Woche oder: ‘unsere’ objektiven Medien und das Internet
Und die üblichen Verdächtigen schweigen so laut, dass es in den Ohren dröhnt. Die Kritik in Worte gefasst hat Don Alphonso. Auf seinem Privatblog Rebellen ohne Markt stellt er die entscheidende Frage.
Wir erinnern uns kurz an die Propaganda & den Medienkrieg rund um die angeblichen Massenvernichtungswaffen im Irak, die berühmten weapons of mass destruction kurz WMD. Am Montag stellte Wikileaks die Webseite Collateral Murder online:
5th April 2010 10:44 EST WikiLeaks has released a classified US military video depicting the indiscriminate slaying of over a dozen people in the Iraqi suburb of New Baghdad – including two Reuters news staff.
Gewohnt kurz & knackig schlägt Don Alphonso zu und dreht mal eben die Perspektive um. Was wäre dann wohl in ‘unseren’ Medien los gewesen?
Wir sind die Guten
Oder so: Was hätte eigentlich die amerikanische Regierung unter dem Verbrecher Bush gemacht, wenn sie ein Video gehabt hätte, in dem irakische Helikopterschützen ahnungslose Zivilisten mit zynischen Kommentaren ermordet hätten? (…)
(Informationskultur) Mit dem außergewöhnlich prägnanten Untertitel ’6000 Jahre Schrift’ beginnt einer der schönsten ‘sowohl als auch’ Artikel über das Buch im abstrakten Sinne, das Aufbewahren von Informationen im analogen Sinne und den Nutzen der rasanten informationstechnologischen Veränderungen in den letzten 20 Jahren. Gerade dadurch, dass Robert Darnton unter der Prämisse keine verbindliche Antwort zu haben, vorgeht, entsteht ein faszinierend haptischer Blick auf die Bedeutung von ’6000 Jahren Schrift’ aus der Perspektive eines bekennenden Buchliebhabers:
Information wächst explosionsartig, und die Informationstechnologie ändert sich so rasch, dass wir vor einem grundsätzlichen Problem stehen: Wie ist in dieser neuen Landschaft Orientierung möglich? Was wird etwa aus wissenschaftlichen Bibliotheken angesichts technischer Wunderwerke wie Google? Wie verhält man sich sinnvoll? Ich habe auf diese Frage keine Antwort, aber ich schlage als Zugang zu dieser Frage einen Blick in die Geschichte der Informationsübermittlung vor. Stark vereinfacht könnte man sagen, dass es vier grundlegende informationstechnologische Veränderungen gegeben hat, seit die Menschen zu sprechen lernten.
Wie kann ich das Hamburger Abendblatt kostenlos lesen?
(oder) Der Tag, an dem mir das Hamburger Abendblatt Angst machte
Weinen, Zähneklappern und Kundenbeschimpfung. Den Abendblatt Leser für dumm verkaufen und hoffen, dass Niemand genauer hin sieht. Der 15. Dezember 2009 wird also der Stichtag bleiben, an dem der Axel Springer Verlag in Hamburg und Berlin das Onlineabo einzuführen versuchte. Sollen sie das Geschäftsmodell des Onlineabos beim Hamburger Abendblatt ruhig machen. Warum auch nicht?
Inhaltsverzeichnis
Abendblatt.de gibt es jetzt als Abonnement
Hamburger Abendblatt führt ‘ein Klick für Lau’ Unbequemlichkeit ein
Die Achillesferse von “Der erste Klick ist entgeltfrei”
Nachtrag: Google änderte “First Click Free” (FCF) zum 1.12.2009 ein wenig
Hamburger Abendblatt kostenlos lesen – User Agent umstellen
Wer nicht gerade die letzten 20 Jahre unter einem Felsen verbracht hat, der hat bestimmt gemerkt, dass es einen Trend hin zu sozialen und vernetzten Medien gegeben hat. Das Internet als nicht rechtsfreie (muss man für viele CDU & SPD Politiker – s.a. Stichwort Zensursula – immer dazu schreiben) technische Trägerplattform der neuartigen Kommunikationsprotokolle ist ja in der ganzen abstrakten Virtualität der Bits & Bytes nur schwer fassbar.
Dankenswerterweise kursieren im Internet schicke Videos, die sinngemäß unter dem Motto ‘Wussten Sie schon?’ komplexe Zahlenspielereien aufbereiten. Das unten gezeigte Video ist hoch aktuell und wirft mit Zahlen zu neuen Medien nur so um sich. (…)
Klassische Politik & Medien versagen im Gleichschritt
Medienwandel in Zahlen: Wussten Sie schon? (Video)
(Zensursula) Deutschland weit eines der wichtigsten Themen unserer Zeit ist das technisch laienhafte und bürgerrechtlich brisante Thema Internetsperren. In diesem Beitrag des Medienmagazins Zapp werden die wichtigsten politischen Argumente noch einmal aufgerollt. Zu Wort kommen u.a. ein Professor für Medienrecht und die Initiative ‘Missbrauchsopfer gegen Internetsperren’. 10 Minuten und 47 Sekunden, die sich lohnen: “NDR-Zapp vom 20.05.2009 um 23:15 Uhr “Mit symbolträchtigen Stoppschildern möchte die Bundesregierung Kinderpornografie im Internet bekämpfen. Gegen den Gesetzentwurf wird heftig protestiert – sogar von Missbrauchsopfern.”“
(Medien) Lesenswerte Reflektion eines Anwohners, Betroffenen und Journalisten direkt von vor Ort aus Winnenden. Wie verhalten sich die Menschen im heutigen Alltag, einen Tag nach der für eine Kleinstadt wie Winnenden bisher undenkbaren Tat, und wie reflektiert ein Profi das Mediengewitter, das gestern von jetzt auf sofort über die Anwohner, Eltern und Kinder hereingebrochen ist. Die kollektive Angst, die ausnahmslos alle Bewohner von Winnenden gestern völlig unvorbereitet getroffen hat, schimmert deutlich zwischen den Zeilen hervor. Aber auch eine deutliche Kritik an der Einsatzleitung der Behörden, die es anscheinend trotz Großaufgebot an Einsatzkräften nicht in den Griff bekamen die Bedürfnisse der Anwohner zu befriedigen: “Der Autor, Jochen Kalka, ist Chefredakteur von "W&V" und Bürger von Winnenden. Für W&V Online schildert er seine Eindrücke aus der Stadt, die gestern noch niemand kannte.”
Nachtrag: Weitere Artikel von Jochen Kalka aus Winnenden
Elke Heidenreich in der FAZ, Marcel Reich Ranicki beim Deutschen Fernsehpreis 2008 und weitere Artikel bei der FAZ
Ein Rundumschlag gegen das Deutsche Fernsehen lieferte Marcel Reich-Ranicki bei der Aufzeichnung des ZDF zum Deutschen Fernsehpreis 2008 ab (Video s.u.). Er wolle den ‚Gegenstand‘ nicht annehmen, sondern jemandem vor die Füße werfen. Das Ergebnis dieser Generalkritik ist immerhin, dass am 17. Oktober um 22.30 Uhr Marcel Reich-Ranicki und Thomas Gottschalk im ZDF eine Sondersendung über Qualität im Fernsehen bestreiten werden.
Elke Heidenreich: Zornig und solidarisch mit Reich-Ranicki
Marcel Reich-Ranicki lehnt Deutschen Fernsehpreis ab (Video)
Weitere FAZ Artikel zum Reich-Ranicki Eklat beim Deutschen Fernsehpreis
Der jährliche WORLDPRESSPHOTO Award ist der weltweit größte und anerkannteste Wettbewerb für Pressefotografie. Jedes Jahr treffen Ende Januar zehntausende von Pressefotos aus der ganzen Welt in Amsterdam ein.
Die Auszeichnung zum World Press Photo wird am 27. April 2008 in Amsterdam übergeben. Ihre Deutschlandpremiere hat die Ausstellung der besten Pressefotos des vergangenen Jahres vom 1. bis 25. Mai im Foyer des Pressehauses von Gruner+Jahr in Hamburg. Danach wird sie vom 30. Mai bis 22. Juni 2008 im Willy-Brandt-Haus in Berlin zu sehen sein.
Jobs im Medienbereich sind hoch angesehen und werden gerne genommen. Auch extrem gering bezahlte oder gänzlich unbezahlte Praktika im Medienbereich werden gerne von willigen zukünftigen Medienarbeitern abgeleistet. Die Jobangebote auf der Spaßwelle führen allerdings zu merkwürdigen Untertönen, wenn man die geforderten Arbeitsleistungen und die hoch rentablen Entlohnungen der Medienpraktikanten werbewirksam verknüpft.
Mit ‘Jobangebote auf der Spaßwelle’ ist z.B. Folgendes gemeint:
nachrichtenmanufaktur – Jobangebote
Praktikanten:
Viel arbeiten, wenig oder nichts verdienen, maximalen Spaß haben und etwas lernen – ein Praktikum bei n-tv.de!
Von Politik bis Börse, von Sport bis Chat, von Vermischtes bis Automobil. Die nachrichtenmanufaktur produziert für n-tv das komplette Internet-Angebot und den Teletext. Gleichermaßen nette wie intelligente Praktikantinnen und Praktikanten werden regelmäßig gesucht.
Mindestdauer sechs Wochen, gerne auch länger. Standort: Berlin
Für 2007 sind noch Plätze frei.
Freie Mitarbeiter und Autoren:
Viel arbeiten, angemessen verdienen, maximalen Spaß haben.
Mich persönlich überkommen beim mehrmaligen Lesen dieser Zeilen doch erhebliche Übelkeitsgefühle – So wie Einem halt übel wird, der maximalen Spaß hat, aber das lebenserhaltende Fressen nicht bezahlen kann. Gerade die Kombination aus “Für 2007 sind noch Plätze frei” für Praktikumsplätze und dem lapidaren “Derzeit leider keine vakanten Plätze” für freie Mitarbeiter erscheint äußerst geschickt zusammen gestellt und erweckt bei mir den Eindruck, dass Kosten erzeugende freie Mitarbeiter und Autoren bei der nachrichtenmanufaktur regelrecht unerwünscht sind.
Partoffelpunk Kommentator (Link s.u.) Peter H aus B (Nr. 8) findet das völlig normal:
Zum Jobangebot:
Was ist daran verwerflich? Seit wann werden Praktika bezahlt?
Man kanns auch übertreiben mit der Subjektivität.
Nicht viel hinzuzufügen habe ich bei Kommentator (-in?) zaphodia (Nr. 16):
Wie weit ist die Gehirnwäsche schon vorangeschritten, wenn offensichtliche Ausbeutung dreist beworben und auch noch als Selbstverständlichkeit hingenommen werden soll?
Daß Menschen durch Nichtentlohnung ihrer Arbeit ausgebeutet werden, mag Alltag sein (genauso wie Kriege, Hunger(tod), unbehandelte Krankheiten, etc.), deshalb bleibt es nichtsdestotrotz ein Skandal.
... mit Produkten der deutschen Industrie befassen …
Unabhängigkeit, Recherche, Schonungslosigkeit, ... Ich gehe ungerne zu Fuß. Tue es aber dennoch ständig, weil ich keinen PKW habe. Ein Testwagen der deutschen Autoindustrie käme manchmal doch ganz gelegen. Und dann gibt es Chefredakteure, die in Briefen, die sogar in der Welt am Sonntag veröffentlicht werden, Sachen schreiben, die eigentlich einen größeren PR-Gau bzw. Medienskandal darstellen – Man kann auch sagen ‘die einem die Kinnlade runterklappen lassen’. Lassen wir rhetorisch geschickt den Briefeschreiber noch ein wenig im Dunkeln, damit die folgenden Zeilen eine unabhängige Meinung erzeugen können.
Zitat eines gekürzten Zitats:
“Die Albernheit kennt offenbar keine Grenzen. Es ist in der Tat so, dass ich gelegentlich zu Testzwecken für ein paar Tage neue Automodelle verschiedener Hersteller zur Probe fahre (…). Es handelt sich dabei jeweils nicht um wochenlange Testfahrten, sondern um ein paar Tage. Normalerweise gebe ich die Autos mit vollem Tank zurück. Tatsächlich habe ich auch den neuen Audi R8 ausgetestet. (…) Generell gesehen halte ich es für richtig und notwendig, dass auch Chefredakteure sich mit Produkten der deutschen Industrie befassen. Zu meinem Privatgebrauch habe ich im Übrigen meine eigenen Wagen, die Testwagen in nichts nachstehen.”
Wohlgemerkt, die Berufsbezeichnung ist Chefredakteur und nicht Autotester oder Pizzaausfahrer. Hat gerade jemand das Wort ‘Korruption’ in den Mund genommen? Die Welt am Sonntag eröffnet den Artikel so:
Autos, die noch gar nicht im Handel erhältlich sind, aber trotzdem bereits in Tiefgaragen oder auf Straßen zu sehen sind, fallen auf. So war das auch mit zwei 420 PS starken Sportwagen, die Volkswagen-Konzernchef Martin Winterkorn dem Chefredakteur des “xxxxx”, x. x., zur Verfügung gestellt hat.
Die ausge-x-ten Stellen dienen nur dem Spannungsbogen…
Was kostet wohl so ein 420 PS ‘Volkswagen’? Warum hält der Briefeschreiber “es für richtig und notwendig, dass auch Chefredakteure sich” mit diesen, für den Normalbürger unerschwinglichen und relativ sinnlosen, Autos beschäftigen?
Passiert es Ihnen manchmal, dass Sie ins Büro kommen und auf dem Schreibtisch liegt ein offenes Wörterbuch, in dem jemand das Wort “Realitätsverlust” umkringelt hat?
Neugierig wer sich da so vollmundig vom Volkswagen-Konzernchef Martin Winterkorn bedienen lässt und selbstverständlich weiterhin die Fahne der unabhängigen klassischen Qualitätsmedien hoch hält?
Die letzte zitierte Frage und das Briefzitat stammen von Stefan Niggemeier. In seinem empfehlenswerten Artikel finden sich die weiteren offenen Fragen. Und auch die Antwort um welchen Chefredakteur X es hier geht…
PS: Doping und der G8-Gipfel sind auch ganz nette Themen, wenn es um Realitätsverluste und Selbstherrlichkeit geht, aber dieses Beispiel eines aus Presse, Funk und Fernsehen bekannten und relativ geachteten Chefredakteurs ist an Deutlichkeit und Direktheit schwer zu überbieten.
(...) Am schlimmsten scheinen mir dabei jene Figuren, die in den Kommentaren den publizistischen Rotlichtonkel auch noch verteidigen: In meinen Augen ist das, was dort vorgeht, nur noch krank und abgehoben: Man lässt sich von der Industrie f…n – und behauptet, man sei frigide und spüre nichts dabei. Mein ewiges Reden: Viel zu viele schlechte Drogen in der Szene unterwegs …
Gegenmeinung: Dem Misanthropen geht “die Gutmenscherei arg an die Klöten”.
(...) Es ist ganz einfach lächerlich. Wenn man seine Ressourcen an solch irrelevanten Themen verpulvern möchte, dann soll man das tun, aber bitte anderswo. Und gerade, wer mit so bedeutungsschweren Worten wie Realitätsverlust oder Selbstherrlichkeit hantiert, sollte mal etwas nachdenken. Zu einem Porsche vor der Haustüre sagen die Moralapostel auch nicht nein. (...)
Sankt-Georg.Info wird ja gerne mit Suchbegriffen gefunden wie Hamburg Straßenstrich oder auch Wie Kondome anziehen. Diese wertvollen Tipps zur Hilfe zur Selbsthilfe werden aber augenscheinlich leicht von klassischen Medien getoppt. Relevantes Thema ist heute ‘leichter leben’ und wird kompetent und professionell von der Freundin (Slogan: “Eine wie keine, meine freundin”) anhand der Zweitverwertung von Omas Strickdecken dem interessierten Betrachter nahe gebracht.
Nach einem eher entmutigenden destruktiven Ansatz mit Spitzendeckchenschnipseln geht man allerdings mutig in die Öffentlichkeit und lässt alle Welt wissen, dass man den ‘leichter leben’ Ansatz der Freundin richtig verstanden hat. Sehen Sie selbst:
Vor dem Spülen nehmen Sie es einfach wieder ab… (Video)
Bitte beachten Sie auch den verwandten Blondinenwitz
Externe Nachrichtenquellen von Sankt-Georg.Info jetzt allgemein zugänglich
Woher kommen eigentlich die Ideen für neue Artikel auf Sankt-Georg.Info, über die man nicht gerade beim Spazierengehen im Stadtteil stolpert? Seit mehreren Jahren verwende ich das Internet als topaktuelles Nachrichtenmedium und lasse mich aus mehreren hundert Quellen – derzeit über 1.100 – mit frischen Nachrichten versorgen. Diese Nachrichtenflut kann natürlich kein Mensch im Browser aufrufen, lesen und dann auch noch sinnvoll von Hand aufbereiten. Man braucht also ein Netz, das aus diesem Nachrichtenfluss die passenden Fische heraus fängt.
Ich habe einfach mal ein praktisches Beispiel geschaffen, das vielleicht auch viele andere Leser interessieren wird. Es gibt ab sofort den Nachrichtenkiosk Sankt-Georg.Info – Externe Nachrichten. Zuvor ein paar generelle Informationen zum Thema Nachrichtenbeschaffung. (…)
Nachrichten liefern lassen statt selbst abholen
Nachrichten filtern lassen statt selber lesen
Den persönlichen Nachrichtenkiosk eröffnen
Das neue Nachrichtenportal von Sankt-Georg.Info
Sankt-Georg.Info – Externe Nachrichten
Selbstverständlich mit RSS Feed Rundumversorgung
Die Struktur von ‚Sankt-Georg.Info – Externe Nachrichten‘
Sie wollen auch hier rein?
Wer gerne mit in den Nachrichtenkiosk aufgenommen werden möchte, der soll sich doch bitte einfach mit mir in Verbindung setzen. Ich werde mir das Angebot und den RSS Feed ansehen und wenn es inhaltlich und technisch passt gern mit in Sankt-Georg.Info – Externe Nachrichten aufnehmen.
Auch Tipps von Lesern, was noch gut passen würde, nehme ich gerne entgegen. Dasselbe gilt auch für Kritik!
Update 28.9.2007: Weitere Reorganisation von AOL in Europa
Update 9.2.2007: 100 von 250 sollen in Hamburg gehen (…)
Entlassung von 5.000 Mitarbeitern bei AOL weltweit. Dies sagte AOL Chef John Miller. AOL ist Teil des amerikanischen Medienkonzerns Time Warner. AOL Deutschland hat den Hauptsitz ‘Am Strohhause’ in Hamburg St. Georg in den Hochhäusern am Berliner Tor.
(…) 5000 Mitarbeiter werden die Internetfirma bis spätestens Anfang 2007 verlassen müssen. Gründe sind der dramatische Kundenschwund und der geplante Verkauf des Internet-Zugangsgeschäfts in Europa. (…)
Die Niederlassungen in Europa sollen verkauft werden.
Update: Laut AOL Deutschland ist die Diskussion über einen Stellenabbau derzeit rein spekulativ, da man mitten in Verhandlungen über den Verkauf des Zugangs-Geschäfts steckt. AOL legt Wert auf die Feststellung, dass bei einem möglichen Verkauf nicht unbedingt mit Entlassungen zu rechnen sei, weil auch ein potentieller Neu-Besitzer Mitarbeiter benötige.
Nach der Ankündigung der großen ‘MoPo am Sonntag’ gibt es jetzt auf einmal auch ‘Sonntags’, das kleine Hamburger Abendblatt am Sonntag. Das Hamburger Abendblatt schaffte es nach kurzfristigster Ankündigung eine Woche eher am Start zu sein als die Hamburger Morgenpost.
‘Hase und Igel’ auf dem Hamburger Zeitungsmarkt. ...
26.2.2007: Hamburger Abendblatt am Sonntag – ‘Markttest’ beendet
Einer der großen Internet Video Erfolge der letzten Zeit war die explosive Wirkung von Mentos Kaubonbons in Verbindung mit Cola Light. Bevorzugt in geschlossenen Cola Light Flaschen entfalteten Mentos Bonbons eine explosive Wirkung. Hunderte von Videokids versuchten sich an den abenteuerlichsten Mentos-Cola Videos. Jetzt gibt es Neues – direkt von Google, Mentos und Cola. (...)
Vergangenheit – Mentos mit Cola Light
Zukunft – Coca Cola, Mentos und Google Video
Extreme Diet Coke & Mentos Experiments II – The Domino Effect (Video mit 251 Flaschen Cola Light und mehr als 1.500 Mentos Bonbons)
Die 1949 gegründete Hamburger Morgenpost erscheint erstmals in ihrer Geschichte auch am Sonntag. Geplant ist die Sonntagsausgabe in einem größeren Format mit über 60 Seiten Umfang. Die neue Sonntagszeitung gibt es zu einem Preis von 90 Eurocent.
Hamburger Morgenpost erscheint ab November 2006 auch am Sonntag
Die neue Sonntags-MoPo wird die aktuellen Sportnachrichten vom Samstag und lokale Neuigkeiten anbieten. Die Hamburger Morgenpost im neuen größeren ‚Sonntagsformat‘ böte auch mehr Platz für umfangreichere Bebilderungen, Bildstrecken und die etwas aus der Mode gekommenen Fotoreportagen.
Die Anzeigenkunden lockt man über eine Kombination mit der Samstagsausgabe.
Starttermin der neuen Sonntagsausgabe ist nach Angaben der Morgenpost Verlag GmbH „voraussichtlich der 5. November“.
Hamburger Morgenpost im Internet
Von der MOPO Online GmbH gibt es anscheinend nicht Neues. Im Zeitalter der modernen Nachrichtenverteilung per RSS oder Email-Abonnement bleibt die Hamburger Morgenpost leider weiterhin hinter den Angeboten des Axel Springer Verlag (Die Welt, Hamburger Abendblatt) zurück.
Man wird sich also auch weiterhin mühselig durch das Internet-Angebot durchklicken müssen. Oder eben auch nicht.
15 Jahre lang hat der 63-Jährige Ulrich Wickert die ‚Tagesthemen‘ als Anchorman moderiert. Die Kollegen klatschten ihm Beifall und überreichten ihm einen Blumenstrauß, den der Geehrte sogleich in die Runde warf.
Kontra „wir beobachten“. Im Webtagebuch „Der Haltungsturner“ fand ich dieses tolle Video, das deutlich macht warum „Hamburg St. Georg Informationen“ überhaupt existiert.
Day of the Longtail
Englisch sollte man hören und verstehen können.
Longtail, der lange Schwanz, ist das aktuelle buzzword für alles was nach den Top Ten Plazierungen kommt. Von der zunehmenden Bedeutung der kleinen Rädchen im Getriebe und ihrer gleichzeitigen Unbeherrschbarkeit – weswegen das Getriebe-Bild auch fürchterlich hinkt.
Auch schön … Danke!
Menschen mit Flugzeugen umbringen. Nervig.
(...) Stop trying to kill us with planes. It is annoying, and becoming terribly cliché. Hijacking planes, blowing up planes, flying planes into buildings… it’s all very uncreative, and as you can see from the reactions of most people being interviewed on the news today, we’re not scared, we’re just terribly annoyed. (...)
Das neue kostenlose Monatsmagazin für St. Georg herausgegeben von Ekkehard Thamm. 24 Seiten in Farbe. In der Ausgabe vom März 2006 mit Fotos von u.a. einem der renommierten Fotografen Deutschlands Jacques Schumacher (angeblich, Begründung im Artikel).
Meine (doch etwas kritische) Meinung zum neuen Stadtteil-Magazin für Hamburg Sankt Georg …